Stadt Furth im Wald

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Die alte Hammerschmiede, heute ein museales Kleinod, liegt zwischen den Ortsteilen Schafberg und Voithenberghütte im Tal der Kalten Pastritz nahe der tschechischen Grenze. Errichtet wurde dieses Gebäude mit seinem Krüppelwalmdach im Jahr 1823 durch Freiherr Zacharias Voith von Voithenberg. Dieser hat sie aber nicht selbst betrieben, sondern an jeweilige Hammerschmiedemeister verpachtet. Die Hammerschmiede wurde auch als Waffenschmiede bezeichnet, was nicht so zu verstehen ist, daß in ihr Kriegsmaterial gefertigt wurde, sondern sämtliche Schneidewerkzeuge des landwirtschaftlichen und handwerklichen Alltags.

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Die Blütezeit erstreckte sich bis zur Jahrhundertwende. Als sich an Rhein und Ruhr die Industrie immer mehr entwickelte, wurde es im Tal der Kalten Pastritz ruhiger. In der alten Schmiede ertönte 1926 letztmals der Hammerschlag. Zur Schmiede gehörten früher drei Wasserräder:

 

 

 

 

Eines für das Hammerwerk, welches wieder erstellt wurde, eines für den Blasebalg und eines für einen großen Schleifstein von 2,50 m Höhe und 0,50 m Breite, der nicht mehr auffindbar war. An diesem wurden die Geräte gesäubert und die Schneidewerkzeuge geschärft.

Heute präsentiert sich dem Besucher die alte Hammerschmiede im Tal der Kalten Pastritz wieder voll arbeitsfähig. Daneben können in einem Ausstellungsraum zahlreiche Gebrauchsgegenstände begutachtet werden, wie sie früher einmal in solchen, in der Oberpfalz seit dem Mittelalter überall vorkommenden Schmieden hergestellt wurden.

Öffnungszeiten:

Ganzjährig, jeden ersten Sonntag im Monat Gastwirtschaft und Museum/Schmiede geöffnet.

 

Gastwirtschaft geöffnet ab 10.00 Uhr
Museum/Schmiede geöffnet 14 – 17 Uhr
Schmiedevorführungen nur in den Monaten Mai – Oktober

Auf Wunsch nach Anmeldung auch Führungen außerhalb dieser Öffnungszeiten
Kontakt über Tourist-Info: 09973/50980

www.hammerschmiede-furth.de