Stadt Furth im Wald

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Landestormuseum / Museumsrundgang

Das Landestormuseum hat sich folgende Sammlungsschwerpunkte gesetzt:
• „Mythologie der Drachen und Geschichte des Further Drachenstich”
• „Bayerisch-böhmische Grenzgeschichte”
• „Glas und Glasstrasse”
• „Kindermuseums Glas-Licht-Spiegel

Ein Museumsrundgang zeigt die Vielfalt des Museums:


Untergeschoss

Von überregionaler Bedeutung ist die Vor- und Frühgeschichtliche
Sammlung mit vielen Ausgrabungsfunden. Der geschichtliche Bogen
spannt sich hier von einem Faustkeil aus der Neandertalerzeit über die
 einzelnen Epochen der jüngeren Menschheitsgeschichte bis zu den zahlreichen Keramikfragmenten aus dem Bereich des Further Schlossberges
 

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Erdgeschoss

Im Drachenmuseum wird Zeit der Drachen und Drachentöter wieder lebendig!
Ausgehend vom Drachen als Naturerscheinung bis hin zum Drachenkampf in der Bibel und in Heldensagen. Einen großen Teil der Ausstellung nimmt die Geschichte des "Further Drachenstich", des ältesten deutschen Volksschauspieles, ein. Dessen Entstehung läßt sich auf die St.-Georgs-Verehrung speziell im 15. Jahrhundert zurückverfolgen
Auch der "Drache", das über 15 m lange, 3,8 m breite, 4,5 m hohe und 11 Tonnen schwere Ungetüm, der wirkliche Hauptdarsteller des Freilicht-Festspieles, ist in seiner Höhle zu bestaunen
 

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Obergeschoss
 Das Landestormuseum hat sich die Aufgabe gestellt, die Entwicklung der Stadt an der Grenze und die Kultur der Heimatvertriebenen aus den benachbarten Landkreisen aufzuzeigen. Zu sehen sind alte Gegenstände des täglichen Lebens. Besonders sehenswert ist die Sammlung historischer Trachten.
Alte Grenzsteine, Planzeichnungen, Karten und Protokolle über Grenzbegehungen oder der Grenzvertrag zwischen der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und dem Bayerischen Kurfürsten Max III. Joseph sind mit der Stadtgeschichte ebenso verknüpft wie mit der Geschichte der Landesgrenze und des Grenzlandes.
Einen Eindruck von der tiefverwurzelten Volksfrömmigkeit geben noch die vielen bayerischen und böhmischen Hinterglasbilder, die bis ins 19. Jahrhundert als Wallfahrts¬andenken mit nach Hause genommen wurden.
Auch barocke Skulpturen und kirchliche Einrichtungsgegenstände, Meßgewänder, Meßkelche und viele Devotionalien aus Bayern und Böhmen sind in der Sammlungen des Museums zu sehen.
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Stadtturm
Von der Aussichtsplattform des 35m hohen Stadtturm kann man eine herrliche Aussicht genießen. Auf den Weg dorthin kann man das Turmzimmer mit seiner Turmuhr von 1866 und den Glockenstuhl mit den ehemaligen Kirchenglocken besichtigen.
Ein besonderes Augenmerk verdienen neben den oft kunstvoll bemalten Schränken und Truhen die handwerklich hoch stehenden Schmiedearbeiten der Further Schlosser. Viele handgefertigte Schrank- und Türschlösser vom 17. bis zum 19. Jahrhundert sind zu sehen.
Das Museum zeigt  auch die früher übliche "Schwarze Kuchl'' und den bäuerlichen Wohnbereich, aber auch das "Bürgerzimmer'' der damaligen Amtsrichterfamilie, daneben eine Wohnstube aus der Stadt Bischofteinitz.
 
 
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