Landestormuseum

Die Stadt Furth im Wald liegt unmittelbar an der Grenze zu Böhmen, in der weiten Senke zwischen dem Oberpfälzer Wald und dem bayerisch-böhmischen Waldgebirge, am "bayerisch-böhmischen Landestor".

Durch diese Lage kommt der Stadt seit Jahrhunderten eine Mittlerfunktion zwischen Westen und Osten zu, zwischen Bayern und Böhmen. Jahrhunderte lange Grenzstreitigkeiten begleiteten die Geschichte der Stadt, brachten Aufschwung und wirtschaftlichen Niedergang.

Untergebracht ist das Museum in den Räumen des ehemaligen Spitals und im Anbau des Stadtturms. An dieser Stelle befand sich bis zum Jahr 1863 das herzogliche Pflegerschloß.

Der verheerende Stadtbrand am 29. Juni dieses Jahres, bei dem die gesamte östliche Seite des Stadtplatzes ein Raub der Flammen wurde, hat auch die Gebäude des Further Schlosses mit vernichtet.1922 wurde in der ehemaligen Türmerwohnung des neuerbauten Stadtturmes das erste Museum eingerichtet und in den Jahren 1956 und 1976 erweitert. Die Neuaufstellung der Sammlungen erfolgte 1978.

Mit der Einrichtung des Ersten Deutschen Drachenmuseum im Jahr 1999 begann innerhalb des Hauses eine Umstrukturierung, die hinzielt auf die Sammlungsschwerpunkte 
- “Mythologie der Drachen und Geschichte des Further Drachenstich”,
- “Bayerisch-böhmische Grenzgeschichte” sowie
- “Glas und Glasstrasse”,
und die mit der Einrichtung des “Kindermuseums Glas-Licht-Spiegel” ihren vorläufigen Abschluss finden wird.

Unser Museumsrundgang beginnt im Erdgeschoß: