Furth im Wald und die Glasverarbeitung

Der Holzreichtum des Bayerischen Waldes war ausschlaggebend dafür, dass hier bereits im Mittelalter die ersten Glashütten entstanden.

Im Jahre 1802 wurde die "Voithenberghütte" bei Furth im Wald gegründet.

Die Wasserkraft der Kalten Pastritz bildete die Voraussetzung für die Ansiedlung vieler Schleif- und Polierwerke.
Mit dem Bau der Eisenbahnlinie errichteten Kupfer und Pechmann direkt am Bahngelände eine Glasfabrik, in der hauptsächlich Flachglas hergestellt wurde. Aus diesem Werk entstand im Laufe der Jahrzehnte ein High-Tech-Unternehmen, das sich jetzt auf die Herstellung technischer Spiegel und Gläser spezialisiert hat.

Auf Initiative des Tourismusverbandes Ostbayern wurde im Jahre 1997 die "Glasstraße" ins Leben gerufen. Als traditioneller Glasstandort ist auch Furth im Wald in diese neue Ferienstraße eingebunden.

www.dieglasstrasse.de

 

 

 

 


Die Glasabteilung beschäftigt sich aus diesem Grunde neben der regionalen Glasgeschichte auch mit der Glasgeschichte entlang der Glasstrasse. Die bisherige Kindererlebnisabteilung “Glas-Licht-Spiegel” wird derzeit umgebaut in ein Kindermuseum. Es kann deshalb im Frühjahr 2005 kurzzeitig zu Einschränkungen in der Zugänglichkeit der Glassammlung kommen. Die Museumsleitung bittet hierfür um Verständnis.

Damit endet der Rundgang durch das Museum der Stadt Furth im Wald. Bei weiterem Interesse empfehlen wir Ihnen den Besuch des Museums "Flederwisch" hinter dem Bahnhof, der historischen Hammerschmiede "Voithenberghammer", dem Waldmuseum und dem neuen Uhrenmuseum am Steinbruch.

Interessant ist auch die "Unterwasser-Beobachtungsstation" am Einberg.

Weiteres Informationsmaterial mit den aktuellen Öffnungszeiten halten wir an der Museumskasse für Sie bereit.

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Letzte Änderung:
 08.02.2006

 

 

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